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Energieausweis beim Immobilienverkauf


Der Energieausweis - Bei Verkauf und Vermietung gesetzlicher Bestandteil

Der Energieausweis ist ein heute ein unverzichtbares Dokument, das ein Gebäude energetisch bewerten und dem Käufer Rückschlüsse auf die Energieeffizienz ermöglichen soll. Die Inhalte, Grundlagen, enthaltenen Informationen, Ausstellungsberechtigte und die Verwendung des Dokuments werden in Deutschland in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Je nach Baujahr, Größe und Art der Nutzung des Objekts wird einer der beiden Energieausweise, spätestens bei der Vermietung oder dem Verkauf erforderlich.

Bei Verkauf oder der Neuvermietung von Bestandsgebäuden muss ein Energieausweis vorhanden sein und Interessenten unaufgefordert vorgelegt werden. Ist dies nicht der Fall drohen hohe Bußgelder. Darüber hinaus müssen bestimmte Inhalte des Energieausweises bereits in Immobilienanzeigen angegeben werden.

Welchen Energieausweis benötigen Sie? Bedarfsorient oder verbrauchsorientiert?

Bedarfsorientierter Energieausweis

Der bedarfsorientierte Energieausweis wird für Gebäude mit maximal vier Wohnungen, deren Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und welche nicht den Mindestanforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1977 entsprechen, gefordert. Dieser ist darüber hinaus bei Neubau, Nutzungsänderung und Anbauten gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) auszustellen.

Verbrauchsorientierter Energieausweis

Beinhaltet ein Wohngebäude mehr als vier Wohnungen oder wurde der Bauantrag nach dem 1. November 1977 gestellt ist ein verbrauchsorientierter Energieausweis ausreichend. Dieser wird anhand der Verbrauchswerte einer zusammenhängenden Abrechnungsperiode von mindestens 36 Monaten erstellt.


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